Operative und finanzielle Daten bilden die belastbare Ausgangsbasis.
EPIP
Enterprise Planning & Integration Platform
Unternehmensplanung und Datenintegration.
Offen, modular und für KMU beherrschbar.
EPIP verbindet die Idee eines offenen CPM-Systems mit einer PostgreSQL-basierten Daten- und Integrationsplattform. Planung, fachliches Modell und Workflows sollen konfigurierbar bleiben; Frontends werden kundenabhängig angebunden.
CPM-Fähigkeiten ohne starre Suite.
EPIP ist als offene Plattform für kleine und mittlere Unternehmen gedacht, die Planung, Reporting und Datenintegration strukturiert verbinden wollen, ohne das fachliche Modell oder die Oberfläche an einen einzelnen Hersteller zu binden.
Der Ansatz trennt bewusst fachliche Steuerung, Datenplattform und Präsentation. Dadurch kann dieselbe Plattform unterschiedliche Organisationen, Planungsmodelle und Frontends unterstützen.
Actual. Budget. Forecast. Scenario.
Planwerte werden entlang der fachlichen Dimensionen erfasst und versioniert.
Rollierende oder periodische Erwartungen ergänzen die Jahresplanung.
Alternative Annahmen und Versionen bleiben getrennt vergleichbar.
Ein Meta-Modell statt eines starren Kontenplans.
EPIP soll die technische Struktur stabil halten, während das fachliche Modell je Unternehmen konfiguriert wird. Damit kann dieselbe Plattform Finance-, Sales-, Projekt- oder operative Modelle tragen.
Planung und Ist-Vergleich entlang der Finanzstruktur.
Absatz, Umsatz und kommerzielle Szenarien.
Projekt-, Kapazitäts- oder Leistungsplanung.
Designprinzip: offen heißt konfigurierbar – nicht schemafrei. Definitionen, Datentypen, Beziehungen, Gültigkeiten und Regeln benötigen einen kontrollierten Meta-Layer.
Ist-Daten werden zum Ausgangspunkt für Versionen und Szenarien.
Jeder Planwert braucht Koordinaten.
Diese Achsen sind ein konzeptionelles Zielbild für die CPM-Erweiterung und noch kein festgeschriebenes Produktmodell.
Nicht der Prozess ist fest – seine Bausteine sind definiert.
Konfigurierbare Prozess-DNA
State + Role + Action + Rule → TransitionDas technische Fundament ist bereits modular gedacht.
Die bestehende Architektur trennt Staging, Kerndaten, Referenzdaten, Transaktionen, API, Reporting, Audit, Semantic und QA in eigene Verantwortungsbereiche.
Vier Templates. Klare Datenrollen.
SCD2-fähig · Business Keys · Gültigkeit · Hash / Audit
Codes · Lookups · Kategorien · kontrollierte Wertebereiche
Konfiguration · Batch-Status · Prozesssteuerung · Audit
Append-only · Datum · Menge / Betrag · nachvollziehbare Herkunft
Von der Abweichung zum vergleichbaren Geschäftskontext.
Klassische CPM-Logik zeigt, was sich verändert hat. Der geplante Semantic-CPM-Layer soll zusätzlich helfen, ähnliche historische Situationen, relevante Geschäftsentitäten und Kontext im vorhandenen Datenbestand zu finden – ohne das relationale Modell zu ersetzen.
„Welche früheren Situationen ähneln dieser aktuellen Planabweichung – und welche Geschäftskontexte waren damals relevant?“
Drei analytische Ebenen. Eine gemeinsame Datenbasis.
Facts, Dimensions, Historisierung, Regeln, Actuals, Budget und Forecast bleiben die präzise fachliche Grundlage.
Vektorrepräsentationen ergänzen relationale Daten um Similarity Search und semantische Beziehungen. Die EPIP-Architektur sieht dafür einen eigenen semantic.*-Bereich vor.
Hyperdimensional Computing wird als Forschungsrichtung für hochdimensionale Repräsentationen, schnelles Matching und assoziative analytische Modelle untersucht.
Prinzip: Semantic und HDC sind zusätzliche analytische Projektionen. Sie ersetzen weder SQL, SCD2 noch die fachlich definierten CPM-Strukturen.
Planung braucht Vertrauen in Daten und Prozess.
Datenqualitätsregeln und Findings werden als eigener Systembereich behandelt.
Fachliche Regeln sollen nachvollziehbar und getrennt von Präsentation bleiben.
Ladevorgänge, Änderungen und Prozesszustände werden nachvollziehbar geführt.
Zugriffe erfolgen über definierte Rollen und Schnittstellen statt unkontrolliert auf Kerndaten.
EPIP ist nicht das Frontend.
Frontend-agnostisch by design: Metabase kann eine bevorzugte Open-Source-BI-Erweiterung sein, gehört aber nicht zum EPIP-Kern. Die Oberfläche richtet sich nach dem Kundenkontext.
Vom kleinen Setup zur betriebenen Plattform.
Entwicklung, Demonstration und kleine Installationen.
Gemeinsame Nutzung, APIs, Jobs und zentrale Datenhaltung.
Monitoring, Backup, Rollen, mehrere Fachbereiche und definierter Betrieb.
Fundament und Zielbild bewusst getrennt.
Bestehendes Fundament: PostgreSQL/pgvector, normierte Daten-Templates, SCD2, getrennte Schemas, API-/Integrationsansatz, QA/Audit sowie containerisierter Betrieb.
Zielarchitektur: offenes CPM-Modell, konfigurierbare Planning-Strukturen und Workflows sowie kundenabhängige Frontends. Research-/Ausbauebene: Semantic CPM verbindet klassische Abweichungsanalyse mit Similarity und historischem Kontext; HDC bleibt ausdrücklich Forschungsrichtung. Diese Funktionen werden als Entwicklungsrichtung dargestellt, nicht als bereits vollständig implementiertes Produkt.