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01 · OPEN CPM · ENGINEERING DEEP DIVE

EPIP

Enterprise Planning & Integration Platform

Unternehmensplanung und Datenintegration.
Offen, modular und für KMU beherrschbar.

SYSTEM IDEA

EPIP verbindet die Idee eines offenen CPM-Systems mit einer PostgreSQL-basierten Daten- und Integrationsplattform. Planung, fachliches Modell und Workflows sollen konfigurierbar bleiben; Frontends werden kundenabhängig angebunden.

PostgreSQLpgvectorCPMPlanningSCD2Open API
01DATASources · Actuals
→
02INTEGRATEStage · Transform
→
03MODELDimensions · Rules
→
04PLANBudget · Forecast
→
05ANALYZEKPI · Semantic
→
06DECIDEReview · Action
01 · Vision

CPM-Fähigkeiten ohne starre Suite.

EPIP ist als offene Plattform für kleine und mittlere Unternehmen gedacht, die Planung, Reporting und Datenintegration strukturiert verbinden wollen, ohne das fachliche Modell oder die Oberfläche an einen einzelnen Hersteller zu binden.

Der Ansatz trennt bewusst fachliche Steuerung, Datenplattform und Präsentation. Dadurch kann dieselbe Plattform unterschiedliche Organisationen, Planungsmodelle und Frontends unterstützen.

02 · Open CPM

Actual. Budget. Forecast. Scenario.

ACTUALIst-Daten

Operative und finanzielle Daten bilden die belastbare Ausgangsbasis.

PLANBudget

Planwerte werden entlang der fachlichen Dimensionen erfasst und versioniert.

OUTLOOKForecast

Rollierende oder periodische Erwartungen ergänzen die Jahresplanung.

WHAT IFScenario

Alternative Annahmen und Versionen bleiben getrennt vergleichbar.

ZIELARCHITEKTURDer CPM-Layer ist die fachliche Weiterentwicklung des bereits aufgebauten technischen EPIP-Fundaments.
03 · Open Business Model

Ein Meta-Modell statt eines starren Kontenplans.

EPIP soll die technische Struktur stabil halten, während das fachliche Modell je Unternehmen konfiguriert wird. Damit kann dieselbe Plattform Finance-, Sales-, Projekt- oder operative Modelle tragen.

CONFIGURATION / META LAYERDefinition statt Hardcoding
DIMENSIONWas strukturiert die Planung?Company · Product · Customer
HIERARCHYWie werden Elemente verdichtet?Group → Unit → Cost Center
MEASUREWas wird geplant oder analysiert?Revenue · Cost · Quantity
RELATIONWie hängen Strukturen zusammen?Product ↔ Region ↔ Channel
RULEWelche Logik gilt?Validation · Calculation · Allocation
CONTEXTIn welchem Planungsraum?Period · Version · Scenario
↓
FINANCE MODELCompany → Cost Center → Account

Planung und Ist-Vergleich entlang der Finanzstruktur.

SALES MODELRegion → Customer → Product

Absatz, Umsatz und kommerzielle Szenarien.

PROJECT MODELProject → Phase → Resource

Projekt-, Kapazitäts- oder Leistungsplanung.

Designprinzip: offen heißt konfigurierbar – nicht schemafrei. Definitionen, Datentypen, Beziehungen, Gültigkeiten und Regeln benötigen einen kontrollierten Meta-Layer.

04 · Planning Model

Ist-Daten werden zum Ausgangspunkt für Versionen und Szenarien.

ACTUALIstobserved business data
↓
BASELINEPlanungsbasisreference / assumptions
↙↘
BUDGETBudgetapproved planning version
FORECASTForecastrolling expectation
↘     ↙
SCENARIOBase · Best · Worst · Customalternative assumptions remain comparable
↓
VARIANCE / MANAGEMENT VIEWCompare · Explain · Decide
PLANNING CONTEXT

Jeder Planwert braucht Koordinaten.

PERIODMonat · Quartal · Jahr
VERSIONWorking · Submitted · Approved
SCENARIOBase · Best · Worst · Custom
ORGANISATIONCompany · Unit · Cost Center
CURRENCYLocal · Group · Reporting
MEASUREAmount · Quantity · KPI

Diese Achsen sind ein konzeptionelles Zielbild für die CPM-Erweiterung und noch kein festgeschriebenes Produktmodell.

05 · Configurable Workflow Engine

Nicht der Prozess ist fest – seine Bausteine sind definiert.

01OPEN / INPUTEdit · Save
↓
02SUBMITTEDValidate · Route
↓
03REVIEWApprove · Return
RETURNED↺ Revision
↓
04APPROVEDConfirm · Publish
↓
05LOCKEDFinal · Audit
WORKFLOW DEFINITION

Konfigurierbare Prozess-DNA

STATESOpen · Review · Approved …
TRANSITIONSSubmit · Return · Approve …
ROLESPlanner · Controller · Management
ACTIONSEdit · Validate · Lock · Comment
RULESConditions · Four-eyes · Thresholds
EVENTSNotifications · Deadlines · Escalation
EXAMPLEState + Role + Action + Rule → Transition
ZIELARCHITEKTURDer Workflow-Layer soll Planungsprozesse konfigurierbar machen. Die Darstellung beschreibt die geplante Systemlogik – nicht einen bereits vollständig implementierten Workflow Designer.
06 · Integration

Das technische Fundament ist bereits modular gedacht.

SOURCEERP · CRM · Files · API
→
STAGINGInbound / Raw
→
TRANSFORMETL · Rules
→
COREBusiness Data
→
SERVICEAPI · Reporting · Semantic

Die bestehende Architektur trennt Staging, Kerndaten, Referenzdaten, Transaktionen, API, Reporting, Audit, Semantic und QA in eigene Verantwortungsbereiche.

07 · PostgreSQL Core

Vier Templates. Klare Datenrollen.

MASTERHistorisierte Stammdaten

SCD2-fähig · Business Keys · Gültigkeit · Hash / Audit

REFERENCEReferenzdaten

Codes · Lookups · Kategorien · kontrollierte Wertebereiche

CONTROLSteuerung & Governance

Konfiguration · Batch-Status · Prozesssteuerung · Audit

TRANSACTIONBewegungsdaten

Append-only · Datum · Menge / Betrag · nachvollziehbare Herkunft

TECHNICAL FOUNDATIONPostgreSQL · pgvector · SCD2 · API · QA · Audit · Containerized Operations
08 · Semantic CPM

Von der Abweichung zum vergleichbaren Geschäftskontext.

Klassische CPM-Logik zeigt, was sich verändert hat. Der geplante Semantic-CPM-Layer soll zusätzlich helfen, ähnliche historische Situationen, relevante Geschäftsentitäten und Kontext im vorhandenen Datenbestand zu finden – ohne das relationale Modell zu ersetzen.

CLASSIC CPMActual · Budget · ForecastVersion · Scenario · Period · Organisation
↓
VARIANCEWas hat sich verändert?SQL · KPI · dimensional comparison
↓
SIMILAR CASESÄhnliche Situationenhistorical patterns
RELATED ENTITIESRelevante Beziehungenproducts · customers · accounts
HISTORICAL CONTEXTFrühere Konstellationentime · version · business context
↓
EXPLANATION CONTEXTVergleichen · Einordnen · Weiter analysierenanalytical support – not automated business truth
SEMANTIC CPM QUESTION
„Welche früheren Situationen ähneln dieser aktuellen Planabweichung – und welche Geschäftskontexte waren damals relevant?“
ZIELARCHITEKTUR / RESEARCHSemantic CPM beschreibt eine geplante analytische Erweiterung. Ähnlichkeit liefert Vergleichskandidaten und Kontext – keine automatische Kausalität oder Entscheidung.
09 · Semantic Architecture

Drei analytische Ebenen. Eine gemeinsame Datenbasis.

RELATIONAL LAYERSQL · SCD2 · CPM

Facts, Dimensions, Historisierung, Regeln, Actuals, Budget und Forecast bleiben die präzise fachliche Grundlage.

SQLSCD2DimensionsFacts
SEMANTIC LAYERpgvector

Vektorrepräsentationen ergänzen relationale Daten um Similarity Search und semantische Beziehungen. Die EPIP-Architektur sieht dafür einen eigenen semantic.*-Bereich vor.

VECTORHNSWEmbeddingsSimilarity
RESEARCH LAYERHDC · Hypervectors

Hyperdimensional Computing wird als Forschungsrichtung für hochdimensionale Repräsentationen, schnelles Matching und assoziative analytische Modelle untersucht.

BindingBundlingSimilarityAssociative Memory
BUSINESS OBJECTPlanabweichung / Geschäftssituation
→
STRUCTURED VIEWSQL · Dimensions · Measures
+
SEMANTIC VIEWVector / Hypervector Representation
→
ANALYSISSimilarity · Ranking · Context

Prinzip: Semantic und HDC sind zusätzliche analytische Projektionen. Sie ersetzen weder SQL, SCD2 noch die fachlich definierten CPM-Strukturen.

10 · Quality & Governance

Planung braucht Vertrauen in Daten und Prozess.

QAValidation

Datenqualitätsregeln und Findings werden als eigener Systembereich behandelt.

RULESBusiness Logic

Fachliche Regeln sollen nachvollziehbar und getrennt von Präsentation bleiben.

AUDITTraceability

Ladevorgänge, Änderungen und Prozesszustände werden nachvollziehbar geführt.

ACCESSRoles

Zugriffe erfolgen über definierte Rollen und Schnittstellen statt unkontrolliert auf Kerndaten.

11 · Open Interfaces

EPIP ist nicht das Frontend.

EPIP COREPlanning · Model · Workflow · DataAPI / defined interfaces
→
CUSTOMER UICustom Web Frontend
BI EXTENSIONMetabase · Power BI · andere
APPLICATIONAPI / Automation

Frontend-agnostisch by design: Metabase kann eine bevorzugte Open-Source-BI-Erweiterung sein, gehört aber nicht zum EPIP-Kern. Die Oberfläche richtet sich nach dem Kundenkontext.

12 · Deployment

Vom kleinen Setup zur betriebenen Plattform.

SMALLLocal / Docker

Entwicklung, Demonstration und kleine Installationen.

→
TEAMLinux / Server

Gemeinsame Nutzung, APIs, Jobs und zentrale Datenhaltung.

→
BUSINESSManaged Platform

Monitoring, Backup, Rollen, mehrere Fachbereiche und definierter Betrieb.

DESIGN PRINCIPLEEnterprise Planning & Integration – modular genug für KMU, offen genug für unterschiedliche fachliche Modelle.
13 · Applied Case Study

Von ERP-Actuals zur erklärbaren Planabweichung.

Ein fiktives Handelsunternehmen zeigt den vollständigen EPIP-Gedanken als Geschäftsfall: Ist-Daten integrieren, Budget und Forecast modellieren, Freigaben steuern und eine relevante Umsatzabweichung mit klassischer CPM-Logik und Semantic CPM weiter untersuchen.

ERP ACTUALS→BUDGET→FORECAST→WORKFLOW→VARIANCE→SEMANTIC CPM
Engineering Status

Fundament und Zielbild bewusst getrennt.

Bestehendes Fundament: PostgreSQL/pgvector, normierte Daten-Templates, SCD2, getrennte Schemas, API-/Integrationsansatz, QA/Audit sowie containerisierter Betrieb.

Zielarchitektur: offenes CPM-Modell, konfigurierbare Planning-Strukturen und Workflows sowie kundenabhängige Frontends. Research-/Ausbauebene: Semantic CPM verbindet klassische Abweichungsanalyse mit Similarity und historischem Kontext; HDC bleibt ausdrücklich Forschungsrichtung. Diese Funktionen werden als Entwicklungsrichtung dargestellt, nicht als bereits vollständig implementiertes Produkt.